Was ist Klimawandel?

Der Begriff „Klimawandel“ umfasst mehr als nur das Wettergeschehen in einzelnen Regionen der Erde. Auch sollte er nicht mit „Erwärmung der Erde“ gleichgesetzt werden, da auch dort nicht alle Faktoren berücksichtigt werden.

Wenn von Klimawandel gesprochen wird, so ist ein Zusammenwirken von Faktoren wie Strahlung, Luftdruck, Temperatur, Wind, Niederschläge und menschlichen Einflüssen gemeint, dass sich nicht nur eng regional beschränkt, sondern über weite Gebiete erstreckt und auch keine zeitlich eng gegrenzte Ausnahme ist.

Mit Wandel beim Klima sind Veränderungen gemeint, die sich über einen längeren Zeitraum hinziehen und das Wettergeschehen dauerhaft verändern.

Klimatische Veränderungen hat es in der Erdgeschichte schön häufiger gegeben. Die Ursachen waren unterschiedlicher Natur, aber noch nie haben die Erdenbewohner selbst aktiv zu diesen Veränderungen beigetragen.

Der Bericht, den der Weltklimarat zu Beginn der Jahres 2007 vorgelegt hat, präsentiert unterschiedliche Szenarien. Dabei liegen die prognostizierten Werte bezüglich der Erderwärmung zwischen zwei und sechs Grad, wobei Werte von zwei bis vier Grad unter den Experten als die wahrscheinlichsten gelten. Damit wird schon deutlich, dass der Trend dahin geht, dass die „magische“ Grenze von 2 bis 2,5 Grad Celsius Erwärmung überschritten wird. Diese Überschreitung hätte zur Folge, dass die Veränderungen im weltweiten Wettergeschehen nicht mehr aufzuhalten wären.