Weltweiter Klimawandel
Erste Auswirkungen des globalen Klimawandels bekommt die Menschheit jetzt schon zu spüren, obwohl die Veränderungen noch lange nicht zum Stillstand gekommen sind. Viele Faktoren machen sich erst Jahre später bemerkbar. Die Klimaexperten von Greenpace zum Beispiel warnen davor, dass selbst bei einer sofortigen drastischen Reduzierung der Emission an klimaschädlichen Schadstoffen die Erderwärmung noch über eine ganze Zeit weiter gehen würde. Der UN Klimarat geht davon aus, dass bei einer Gesamterwärmung von mehr als zwei Grad Celsius erhebliche Schäden für Mensch und Natur zu befürchten sind.
Monsterhurrikane wie „Katrina“ würden nicht länger Ausnahme bleiben, sondern zur Regel werden. Die Wassermassen der Ozeane sind ein wichtiger Stabilisator des weltweiten Klimas. Aber je mehr Energie sie „verdauen“ müssen, desto heftiger gestaltet sich das Wetter weltweit. Höher temperiertes Wasser benötigt zum Verdunsten weniger zusätzliche Energie und so werden sintflutartige Regengüsse und daraus folgende Überschwemmungen immer häufiger. Wer die Auswirkungen sehen möchte, braucht nur ein Auge auf die Entwicklungen in Bangladesh zu haben.
Venedig wird zusehends vom Steigen des Wasserspiegels bedroht. Wasser dehnt sich bei der Erwärmung aus. Das lernt man schon im Physikunterricht der Hauptschule. Alarmierend sind auch die großen Eisabbrüche bei den Polkappen und der Rückzug der Gletscher in den Alpen. Auch diese Wassermassen müssen irgendwo hin und lassen den Wasserspiegel weiter steigen.
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