Erderwärmung
Wenn man von Erderwärmung spricht und mit Zahlenwerten operiert, ist immer der Vergleichszeitraum vor Beginn der industriellen Revolution als Ausgangspunkt gemeint.
Studien von Greenpaece wollen eine Erwärmung von 0,74 Grad Celsius nachgewiesen haben, während an anderer Stelle von 0,6 Grad Celsius gesprochen wird. Aber gleichgültig, wie hoch die Zahl nun wirklich ist, Fakt ist, die Erderwärmung findet statt. Selbst wenn der Mensch noch heute Abend sämtlich Industrien stilllegen und die Kraftwerke schließen würde, ginge die Erwärmung der Erde noch weiter. Man geht allgemein davon aus, dass dann noch mal mindestens ein halbes Grad zusammen käme.
Neben der Kohlendioxidbelastung durch Industrie und die Verbrennung fossiler Energieträger spielt auch die industrialisierte Fleischproduktion dabei eine Rolle. Die Hunderttausende von Rinder, die weltweit für die Versorgung mit Fleisch, Wurst und Molkereiwaren sorgen, geben jährlich einige Tausend Tonnen Methangas ab, das sich auch als klimaschädlich erwiesen hat.
Die natürlichen Stabilisatoren des Klimas nutzt der Mensch zunehmend für die Produktion seiner Bedarfsgüter. So werden riesige Wälder abgeholzt, um Bauholz und Möbelfurniere zu erhalten und nicht zuletzt auch, um Flächen für den Kohleabbau zu erhalten und den rasant steigenden Bedarf an Bauland zu bedienen.
Der größte „Krebsschaden“ dabei ist, das die riesigen Regenwälder vom menschlichen Zutun nicht verschont werden und somit die Energie, die sonst dort gespeichert werden konnte, jetzt woanders hin muss und zum Beispiel die Temperaturen der Ozeane erhöht.
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